Bjarnheim wird Teil des Landkreises – Historischer Schritt besiegelt neue Ära

31. Juli 2025 – Blitz Kurier Redaktion
Hohenstein / Bjarnheim – Es ist ein Moment für die Geschichtsbücher: Der Landkreis Hohenstein hat offiziell bekannt gegeben, dass das nördliche Hochlandgebiet Bjarnheim künftig in das kommunale Einzugsgebiet aufgenommen werden soll. Die Region, geprägt von dichten Tannenwäldern, steilen Fjellklippen und jahrhundertealten Legenden, gilt als unerschlossen – aber voller Potenzial.
„Wir haben heute ein neues Kapitel aufgeschlagen. Bjarnheim ist nicht nur Land, es ist Zukunft“, erklärte Bürgermeister Michael Scott auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz am Mittwochabend.
Ein genaues Datum für die formelle Eingliederung steht derzeit noch aus. „Wir sind in der letzten Phase der Abstimmungen, aber wir gehen von Tagen, nicht von Wochen aus“, so ein Sprecher des Rathauses.
Was ist Bjarnheim?
Bjarnheim – wörtlich „Heim der Bären“ – liegt auf einer abgelegenen, bislang kaum erschlossenen Inselgruppe nördlich der Hohensteiner Küstenlinie. Der Name stammt aus alten Handelsaufzeichnungen des 18. Jahrhunderts. Die Natur dort gilt als rau, archaisch und weitgehend unberührt.
„Genau diese Ursprünglichkeit macht Bjarnheim so wertvoll“, so Dr. Ingo Mehlmann vom regionalen Wirtschaftsrat. „Tourismus, Rohstoffe, strategische Lage – es ist alles da.“
Erwerb zum historischen Tiefpreis – Krankheit nur ein Gerücht?
Laut Blitz Kurier-Recherchen wurde das Gebiet für unter 90 Millionen Euro erworben – ein erstaunlich niedriger Betrag angesichts der Größe und möglichen Rohstoffvorkommen. In sozialen Netzwerken kursieren jedoch Spekulationen, dass eine bislang nicht näher bezeichnete „Krankheit“ den Preis gedrückt haben könnte.
Angeblich sei es in den letzten Monaten zu „Verhaltensauffälligkeiten“ unter Bewohnern Bjarnheims gekommen. Anonyme Beiträge sprechen von „blassen, desorientierten Menschen mit gläsernem Blick“, sogar von „zombieähnlichem Verhalten“. Das Rathaus weist dies entschieden zurück.
„Nein. Menschen verhalten sich nicht wie Zombies. Es gibt keine derartigen Vorfälle“, sagte Bürgermeister Scott auf Nachfrage des Blitz Kuriers. „Meines Wissens nach existiert keine Krankheit dieser Art. Punkt.“
Gleichzeitig erklärte er, dass die Atlas Corporation als Partner für „gesundheitsbezogene Beobachtungs- und Schutzmaßnahmen“ eingebunden sei. „Wir handeln präventiv – nicht reaktiv. Atlas wird sich um alle potenziellen medizinischen Fragen vor Ort kümmern.“
Kritik an Informationspolitik – Bürgerforum angekündigt
Die Bürgerinitiative „Hohenstein Erneuern“ bemängelt die spärlichen Informationen. Sprecherin Gerlinde Voss warnt:
„Wenn es keine Krankheit gibt, warum braucht man dann eine private Sicherheitsfirma für medizinische Belange? Die Menschen haben ein Recht auf volle Transparenz.“
Bürgermeister Scott betonte, dass alle Fragen offen und öffentlich diskutiert würden. Noch im August soll dazu ein Bürgerforum mit dem Titel „Zukunft Bjarnheim“ stattfinden – der genaue Termin wird laut Rathaus „in Kürze“ bekannt gegeben.
Ein Ort zwischen Mythen und Möglichkeiten
Seit Jahrhunderten ranken sich Legenden um Bjarnheim: von riesigen Eulen, die in den Bergen hausen, über die gefürchtete „Ewigkeitskluft“, aus der nie jemand zurückkehrte, bis zu Geschichten über verlorene Bergwerke mit seltsamen Vorkommnissen. Nun soll aus Mythen Wirklichkeit werden.
„Wir bauen keine Kolonie – wir gestalten Heimat“, so Bürgermeister Scott abschließend.
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Ludwig Schäfer – Investigativteam Blitz Kurier