Letzter Bericht aus Bjarnheim – Journalist vermisst / Atlas-Aktivitäten unter Verdacht

(Bild: Erik Mahlow)
Von Erik Mahlow – Investigativteam Blitz Kurier
Eingesandt am 29. Juli 2025 – Letzter bekannter Aufenthaltsort: Nähe Tannholm, Bjarnheim
Schatten über dem Bärenland
Die Stimmung rund um die geplante Eingliederung Bjarnheims in den Landkreis Hohenstein wird zunehmend von Unruhe und offenen Fragen überschattet. Während das Bürgermeisteramt von einem historischen Wendepunkt spricht, verdichten sich Hinweise auf mögliche Missstände, über die bislang nicht offen gesprochen wurde.
Ein interner Vorabbericht, eingesandt von unserem Kollegen Erik Mahlow, enthält schwerwiegende Vorwürfe gegenüber der Atlas Corporation, dem Sicherheits- und Strukturpartner des Landkreises auf Bjarnheim. Mahlow gilt seit der Einsendung seines Berichts als vermisst. Zuletzt wurde er am Rande des Forstgebiets bei Tannholm gesehen – sein Signal brach kurz darauf ab.
Zwangsverträge und Deportationen?
In seinem letzten Schreiben berichtete Mahlow detailliert von gezielten Hausdurchsuchungen und systematischen Enteignungen:
„Ich habe mit eigenen Augen beobachtet, wie Mitarbeiter von Atlas unter Begleitung bewaffneter Kräfte Zugang zu Wohnhäusern erzwangen. Bewohner wurden teils mit vorgefertigten Umsiedlungsangeboten konfrontiert – wer ablehnte, wurde später mit Transportfahrzeugen abgeführt.“
Laut Mahlow sollen sämtliche Grundstücke in der Region durch Strohmänner und Briefkastenfirmen aufgekauft worden sein. Ob die Bewohner unter Druck gesetzt wurden oder ob staatliche Stellen involviert waren, bleibt unklar.
Das rote Fieber – Gerücht oder Wahrheit?
Brisant ist zudem, was Mahlow in Gesprächen mit Einheimischen in Erfahrung brachte: Bereits vor der großflächigen Räumung sollen bei mehreren Personen in und um Tannholm seltsame Verhaltensmuster aufgetreten sein. Augenzeugen berichten von:
- Apathie und Fluchtverhalten
- Unverständlicher, repetitiver Sprache
- Aggression bei Körperkontakt
- Leuchtend geröteter Haut im Gesicht und an den Händen
Diese Symptome werden unter dem Begriff „Rotes Fieber“ diskutiert – eine Bezeichnung, die bisher weder medizinisch bestätigt noch offiziell benannt wurde.
Offizielles Schweigen – Inoffizielle Hinweise
Das Bürgermeisteramt Hohenstein äußerte sich auf Anfrage nur ausweichend. Stadtrat Winston Wolf, angesprochen auf das Gerücht einer Infektion:
„Ich kann weder bestätigen noch dementieren, dass es eine Krankheit auf Bjarnheim gibt. Was ich sagen kann: Wir haben strukturelle Kompromisse eingegangen, um eine effektive und kostengünstige Übernahme zu ermöglichen. Die Atlas Corporation wurde mit vollem Mandat ausgestattet.“
Ob damit auch gesundheitliche Risiken bewusst in Kauf genommen wurden, ließ Wolf unbeantwortet.
Ein hoher Preis für günstiges Land
Der Kauf Bjarnheims erfolgte laut amtlichen Angaben für unter 90 Millionen Euro – ungewöhnlich günstig für ein derart großes Gebiet. Kritiker vermuten, dass dies nur durch erhebliche Zugeständnisse möglich war. Die Gerüchte um das rote Fieber, das spurlose Verschwinden mehrerer Personen und der fehlende Kontakt zu unserem Kollegen Erik Mahlow werfen ein dunkles Licht auf die vermeintliche „Zukunftsregion“.
Die Redaktion fragt: Wo ist Erik Mahlow?
Wir fordern von den zuständigen Stellen eine vollständige Offenlegung der Vorgänge auf Bjarnheim. Wer trägt die Verantwortung für die Räumungen? Gibt es medizinische Befunde zum roten Fieber? Und was geschah mit unserem Kollegen?
Bis wir Antworten erhalten, bleibt Bjarnheim nicht das Land der Zukunft – sondern ein Ort voller offener Fragen.