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Skandal: C.S.U.-Politiker lässt seine Tochter verwahrlosen!

Zygmunt Kowalskis Tochter lebt auf der Straße - und er will davon nichts wissen.
· 2 Minuten Lesezeit

Foto: Kaum zu glauben - der Vater dieses Junkies ist Stadtrat!

von Wilhelm Rademacher, Hochhausen-West

Die Conservative Stadt Union gilt für viele nach wie vor als eine Partei, die für Recht und Ordnung steht, für christliche Tradition, und überhaupt für Anstand und Moral. Allerdings scheinen diese Werte innerhalb der Partei doch mitunter sehr frei interpretiert zu werden.

In meiner Heimatstadt Hochhausen beispielsweisse stellt die C.S.U. unter anderem den Stadtrat Zygmunt Kowalski, eingewandert aus Polen (versucht sich die C.S.U. nicht auch gegen Überfremdung zu positionieren?), vorgeblich streng gläubiger Katholik und einigermaßen erfolgreicher Unternehmer. Seine Baufirma, deren Geschäftsmodell auf dem weitgehenden Verzicht auf deutsche Handwerker zugunsten günstiger Osteuropäer basiert, hat er vor einigen Jahren an seinen Sohn Kurt übergeben. Seitdem ist er hauptberuflich Politiker, als Stadtrat für Verkehr und Bauen zuständig und gilt auch als zukünftiger Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters. Sein Image: ehrlicher, hart arbeitender Unternehmer mit weißer Weste, volksnah, mit einem Herz für die Armen - gerne lässt er sich medienwirksam fotografieren, wenn er bei der Armenspeisung in Sankt Hildegard unterstützt oder Spenden gemeinnützige Zwecke sammelt.

Angesichts der Bedeutung, die die Familie für seine Partei hat, sollte man doch eigentlich annehmen, dass diese vorgebliche Lichtgestalt der Hochhausener C.S.U., auch in der Lage ist, für seine eigene Familie zu sorgen - oder?

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Nun, offensichtlich gilt das nicht für alle Familienmitglieder. Wir haben Kowalskis Tochter Ana aufgespürt, und waren erschüttert! Die junge Frau hat keine eigene Wohnung, lebt auf der Straße und "verdient" sich ihren Lebensunterhalt überwiegend mit Bettelei. Sie ist arbeitsscheu - spricht man sie darauf an, kichert sie nur hämisch - trinkt literweise Wilhelmsrodaer Edelpils, und fragte die BLITZ-KURIER-Reporter während des Gesprächs mit ihr etwa zehnmal nach illegalen Drogen.

Und der saubere Herr Kowalski? Nun, dem ist das offensichtlich völlig egal. Unseres Wissens tut er absolut nichts, um seine Tochter von der Straße zu holen. Zu einem Gespräch mit dem BLITZ-KURIER war er nicht bereit, im Gegenteil: Als unsere Reporter ihn am Dienstagvormittag um eine Stellungnahme bitten wollten, ließ er die Polizei umgehend Platzverweise verteilen, als wäre sie seine persönliche Leibwache und nicht etwa eine Strafverfolgungsbehörde.

Was meinen Sie dazu? Ist der Missbrauch der Polizei der größere Skandal, oder doch die Tatsache, dass Herr Kowalski seine Tochter verwahrlosen lässt? Diskutieren Sie gerne mit in unserem Forum auf blitz-kurier.net!

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